Psychotherapie und Coaching in Nürnberg, Fürth und Umgebung
Psychotherapeut, Psychologe, Heilpraktiker (Psychotherapie), Psychologischer Berater, Psychiater, Coach
Sie habe ein Problem und sind deshalb auf der Suche nach einem Psychologen, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker im Raum Nürnberg / Fürth, der Ihnen bei der Suche nach einer Lösung helfen kann und der Sie mit Ihren Symptomen ernst nimmt?
Auf der Internetseite hypnosepraxis.info finden Sie weitere Informationen über Psychotherapie (Gestalttherapie, Hypnose und Hypnosetherapie u.a.).
Die Seite psychotherapie-nuernberg.info gehört zu keiner öffentlichen Einrichtung, keinem Verband und ist auch in keiner Weise mit der Stadt Nürnberg oder ihren Institutionen verbunden. Es gibt in Nürnberg und Umgebung viele Therapeuten (Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Psychologen, Psychiater u.a.). Gerne verlinke ich unter psychotherapie-nuernberg.info auch andere interessierte psychotherapeutisch tätige Kollegen aus Nürnberg und Umgebung.
Neben den Berufsbezeichnungen Psychologe, Psychotherapeut und Heilpraktiker gibt es auch noch die Gruppe der Psychologischen Berater bzw. Psychologischen Lebensberater die Coaching in Nürnberg anbieten. Nimmt man alle diese verschiedenen Berufsgruppen zusammen, ist die Zahl der Anbieter für Psychotherapie oder psychologischer Lebensberatung im Großraum Nürnberg, Fürth nahezu unüberschaubar.
Psychologischer Berater (Coach), Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychiater: Oft herrscht Unklarheit über die verschiedenen Berufsbezeichnungen. Diese Seite soll zu mehr Durchblick verhelfen.
Psychologischer Berater / psychologischer Lebensberater / Coach
In Deutschland darf praktisch jeder psychologische Beratung anbieten. Ein psychologischer Berater, neudeutsch auch als Coach bezeichnet, muss nicht zwingend eine Ausbildung haben. Im Unterschied zu Ärzten, Psychotherapeuten oder Heilpraktikern dürfen Psychologische Berater keine Diagnose erstellen oder Störungen mit Krankheitswert behandeln. Ein Psychologischer Berater darf nur Coaching, Gesundheitsberatung oder Lebensberatung anbieten, also keine Therapie bei Symptomen mit Krankheitswert betreiben. Möchte ein Psychologischer Berater therapeutisch tätig werden, muss er beim Gesundheitsamt (z.B. in Nürnberg oder Ansbach) die Heilpraktikerprüfung ablegen und somit unter Beweis stellen, dass er auch in der Lage ist, Krankheitszeichen zu erkennen und die verschiedenen Störungsbilder voneinander abzugrenzen. Die heilkundliche Psychotherapie ist somit Ärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern vorbehalten.
Psychologe
Ganz allgemein befasst sich ein Psychologe mit der Psychologe, also der Wissenschaft, die sich mit der Beschreibung, Erklärung und Vorhersage des Erlebens und Verhaltens des Menschen befasst.
Psychologen bzw. Diplom-Psychologen haben ein Universitätsstudium (z.B. an der Universität Erlangen-Nürnberg) absolviert und sind sowohl in der Forschung als auch in der psychologischen Beratung tätig. Um heilkundlich tätig zu werden, d.h. um Psychotherapie ausüben zu dürfen, kann ein Psychologe im Studium das Fach "Klinische Psychologie" belegen und eine Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten absolvieren. Erst dann kann er die Zulassung zum Psychotherapeuten erwerben. Alternativ kann ein Psychologe zur Ausübung der Heilkunde die Heilpraktikerprüfung ablegen (z.B. bei Gesundheitsamt Nürnberg oder Ansbach).
Psychotherapeut
Die Berufsbezeichnung Psychotherapeut darf in Deutschland nur von Ärzten mit Psychotherapie-Weiterbildung oder von Psychologischen Psychotherapeuten geführt werden.
Psychologischer Psychotherapeut
Psychologische Psychotherapeuten sind Psychologen, die in ihrem Studium der Psychologie das Fach Klinische Psychologie belegt haben, eine Zusatzausbildung einer Psychotherapie-Schule erworben haben. Erst dann können diese die Approbation. d.h. Zulassung zum Psychologischen Psychotherapeuten beantragen.
Ein Psychotherapeut mit Kassenzulassung kann mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, wobei dazu in Deutschland als Verfahren nur Verhaltenstherapie und Psychoanalyse bzw. Tiefenpsychologie zugelassen sind. Damit ist die Methodenvielfalt erheblich eingeschränkt. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht, das bleibt dahingestellt. Zumal die Wirksamkeit anderer Psychotherapieverfahren wie Hypnosetherapie und Gestalttherapie inzwischen international wissenschaftlich gut dokumentiert und anerkannt ist.
Heilpraktiker (Psychotherapie HPG*)
Ein Heilpraktiker (Psychotherapie) hat durch das Bestehen der Heilpraktikerprüfung die Erlaubis erhalten, Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie auszuüben. Ein psychotherapeutisch tätiger Heilpraktiker (Psychotherapie HPG* bedeutet Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz) hat sich meist in einer Heilpraktikerschule und im Selbststudium intensiv mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen auseinander gesetzt. Genauso wie ein Psychologischer Psychotherapeut solle ein Heilpraktiker wissen, welche Probleme er behandeln darf, wo die Grenzen seiner Möglichkeiten liegen und welche Störungsbilder in die Hände eines Arztes, Neurologen oder Psychiaters gehören. Sowohl für einen Heilpraktiker (Psychotherapie) wie für einen Psychologischen Psychotherapeuten ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass vor der Behandlung rein körperliche Ursachen der Beschwerden von einem Arzt abgeklärt wurden.
Im Gegensatz zu einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung kann er nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Private Krankenkassen erstatten in einigen Fällen zumindest Teile der Behandlung.
Heilpraktiker bieten meist alternative Heilverfahren an, deren Erfolge vom wissenschaftlichen Standpunkt aus nicht immer ausreichend erklärt werden können. Gleichzeitig gibt es Psychotherapieverfahren, deren Wirksamkeit gut erforscht und nachgewiesen sind und die in der Praxis oft beachtliche Erfolge vorweisen können, die aber von den gesetzlichen Krankenkassen trotzdem nicht übernommen werden. Vielleicht werden aus Gründen der Abrechenbarkeit mit den Kassen z.B. Hypnosetherapie und Gestalttherapie von Psychologischen Psychotherapeuten seltener angeboten als die "Richtlinienverfahren" wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse. Heilpraktiker mit Schwerpunkt Psychotherapie sind oft gerade in diesen "alternativen" Psychotherapiemethoden spezialisiert und ausgebildet.
Aus folgenden Gründen ist eine Behandlung bei einem Heilpraktiker (Psychotherapie) vielleicht die bessere Alternative:
- Sie bevorzugen "alternative" Psychotherapieverfahren.
In Deutschland können über die Krankenkasse nur die sog, Richtlinienverfahren mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Gleichzeitig ist die Wirksamkeit von Hypnosetherapie und Gestalttherapie, die nicht zu den Rechtlinienverfahren gehören, gut erforscht und in Ihrer Wirksamkeit bestätigt worden. Viele Klienten fühlen sich hier aus verschiedenen Gründen besser aufgehoben und sie entscheiden sich bewusst für eine Therapie oder ein Coaching bei einem Therapeuten, der sich auf diese Psychotherapierichtungen stützt.
Da ein Heilpraktiker (Psychotherapie) nicht an die Richtlinienverfahren gebunden ist, konnte er sich oft schon von Beginn an auf "alternativen" Psychotherapiemethoden spezialisieren.
- Sie schätzen die persönliche Atmosphäre und möchten genügend Zeit zur Verfügung
Keine Behandlung wie am Fließband! Ein Heilpraktiker (Psychotherapie) kann sich oft mehr Zeit für Sie nehmen. Das bedeutet: keine Behandlung nach Stechuhr, bei der sich die Klienten im 50-Minuten-Takt die Klinke in die Hand geben.
- Verkürzung der Wartezeit.
Oft sind die Wartelisten bei kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeuten sehr lang und Sie müssen vielleicht sogar mehrere Wochen oder Monate auf einen Therapieplatz warten.
Gerade dann, wenn Sie den Mut gefasst haben, endliche etwas gegen Ihre Beschwerden zu unternehmen und einen Fachmann zu Rate zu ziehen, kann das Warten sehr unbefriedigend sein. In vielen Fällen (z.B. bei Ängsten) verschlimmert und chronifiziert die Wartezeit die Beschwerden noch weiter, so dass eigentlich eine schnelle Hilfe angebracht wäre.
Vielleicht wäre Ihnen schon mit wenigen, kurzfristigen Sitzungen geholfen oder würden Ihnen zur Überbrückung der Wartezeit Erleichterung bringen.
- Sie wollen vermeiden, dass in Ihren Versicherungsunterlagen viele Jahre eine psychische Störung gespeichert wird.
Eine von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie muss z.B. bei Abschluss einer Lebensversicherung angegeben werden. Vielleicht planen Sie, sich zukünftig in eine private Krankenversicherung zu wechseln, weil Sie sich z.B. selbstständig machen möchten. Eine Psychotherapie, die in den bisherigen Versicherungsunterlagen dokomentiert ist, müssen Sie bei Abschluss angeben und führt mit Sicherheit zu erhöhten Beitragssätzen.
Ein Coaching oder eine selbst bezahlte Therapie bei einem Heilpraktiker ist Ihre Privatangelegenheit!
- Probleme ohne "krankheitswert"
In Beziehungskrisen, bei Problemen am Arbeitsplatz, zur Persönlichkeitsentwicklung oder zur Selbsterfahrung und bei anderen Themen, die eher unter die Rubrik "allgemeine Lebensberatung" fallen, übernehmen die Krankenkassen keine Behandlungskosten. Sie können sich frei für den Therapeuten und die Therapieform entscheiden, die Ihnen am sympatischten erscheint.
Im Verzeichnis des Berufsverbands der Psychotherapeuten (HPG*) e.V. finden Sie Therapeuten, die nach dem Heilpraktikergesetz zugelassen sind und im Sinne der Ethikrichtlinien des Verbands handeln.
Psychiater
Der Artikel wird in Kürze fortgesetzt: Text folgt.